15 April, 2015

Best time of my life

Hey meine Lieben,
Nach einer Ewigkeit, erzähl ich euch auch mal wieder was hier so alles passiert und was ich so in den letzten Wochen gemacht habe.
Also als allererstes kann ich mich jetzt seit neuestem ganz offiziell als einen Taucher bezeichnen, weil ich jetzt endlich meinen Tauchschein fertig gemacht habe!


Vorvorvorletztes Wochenende waren Lara und Ich auf einem Holifestival hier drüben, welches aber ziemlich anderes war als die deutschen, aber trotzdem total viel Spaß gemacht hat.
Vor allem waren wir kunterbunt und es hat gefühlte Jahrhunderte gedauert bis man es geschafft hatte, wieder die ganze Farbe aus den Haaren zu waschen!!








Am Wochenende darauf konnte ich kaum noch still sitzen und war aufgeregt wie sonst was, weil nämlich mein Papa und mein Bruder mich besuchen kamen! Als sie da am Sonntag plötzlich wieder vor mir standen, war es einfach so unglaublich toll wieder zumindest mit einem kleinem Teil meiner Family vereint zu sein! Trotz alledem was ich her erlebe und so mache, vermisse ich meine Familie nämlich sehr und freue mich jetzt schon wieder darauf alle bald wieder sehen zu können!!
Am Sonntag waren wir alle zusammen im Hafen von Auckland essen bevor es dann am Montag morgen auch schon mit
unserem extrem coolen Wohnmobil los ging, welchen wir für die nächsten
Wochen ausgeliehen hatten.
Nachdem wir also unser Wohnmobil zum Laufen gebracht hatten ging's dann auch schon los auf unsere Tour über die gesamte Nordinsel von Neuseeland. Unser erstes Ziel war Paihia, was in der Bay of Islands liegt und schon relativ nördlich ist.
Paihia - Bay of islands
Nach ca 4 Stunden Fahrt kamen wir dort auch an und hatten noch Zeit um in der ''Stadt'' etwas Essen zu gehen. Am nächsten Morgen hatten wir eine Dolphin swimming Tour gebucht, für welche wir auch schon früh aufstehen mussten. Es war super schön auf dem Boot, da wir auch ein bisschen die Inseln in der Bay of Islands sehen konnten und eine riesen große Delfinschule gefunden hatten! Sie war echt monströs und die Delfine waren so süß. Leider konnten wir nicht mit ihnen schwimmen gehen, da Babies und Teenager Delfine in der Gruppe waren und man dann nicht mit den Delfinen schwimmen gehen darf, da es diese gefährden könnte. Ein Baby Delfin muss alle 2-3 Minuten gefüttert werden und wenn es eine Mahlzeit verpasst, könnte das schon lebensbedrohliche Folgen haben und das will ja niemand.
Cape Reinga
Außerdem haben wir noch den kleinsten Pinguin der Welt gesehen, welcher meiner Meinung nach eher wie eine Ente aussieht. Nach der Tour mussten wir uns auch schon wieder auf den Weg machen um nach Cape Reinga zu kommen, das unser 2tes Ziel war. Dort angekommen, gings gleich auf einen kleinen Hügel hoch und zum Leuchtturm. Von dem Hügel aus konnte man ganz genau sehen wie die Tasmanische See aus dem Westen auf den Pazifischen Ozean aus dem Osten stößt. Es ist echt schön da und irgendwie auch nen cooles Gefühl so am ''Ende'' eines Landes zu stehen.


Cape Reinga 
Da wir nach Cape Reinga noch relativ viel Zeit hatten, haben wir dann enstchieden nicht dort über Nacht zu bleiben sondern wieder ein Stück weiter runterzufahren, damit wir nicht einen ganz so langen Weg am nächsten Tag hätten. Auf unserem Weg machten wir noch einen kleinen Abstecher zu den naheliegeneden riesen großen Dünen, was sich wirklich voll und ganz gelohnt hat.
Dünen 



Es ist unglaublich schön dort und man fühlt sich so als wäre man in der Wüste!! Danach machten wir uns dann aber auch endgültig auf den Weg zum nächsten Campingplatz...
naja, da alles ein bisschen später geworden war, endete es darin, dass wir im Dunkeln auf irgend einer Schotterpiste standen, von Wildpferden überrannt wurden und uns vor den gefährlichen Possums fürchteten. Schlussendlich haben wir dann aber doch unseren Campingplatz gefunden, welcher uns am nächsten Tag eine wunderschöne Sicht auf den 90 Miles beach brachte! Es war wirklich so wunderschön dort und der Strand ist wirklich richtig richtig lang!!


90 miles beach

Nachdem wir eine Zeit am Strand verbracht hatten, tausend tote Fische gefunden und uns mit einer Kuh angelegt hatten, mussten wir uns dann auch schon wieder auf den Weg nach Piha machen, welcher dann schlussendlich doch relativ lang war. Wir kamen dort gegen Abend an, was aber eigentlich perfekt war, da die Sonnenuntergänge in Piha ein Traum sind und wir noch ein paar schöne Fotos machen konnten. Morgens hatten wir dann ganz in Ruhe Zeit uns den Strand anzuschauen und einer Filmcrew zuzugucken, welche dort am Strand irgend etwas gedreht hatten (wahrscheinlich das Neuseeländische Baywatch oder so :D).


PIHA
Von Piha aus war unserer nächster Anlaufpunkt Tauranga in the Bay of plenty.
Dort hatten wir super viel Glück mit unserem Stellplatz, welcher nämlich genau am Strand lag und man direkt ins Wasser hüpfen konnte, wenn man wollte.
Tauranga
Wir verbrachten dort das Osterwochende, wodurch viele Dinge geschlossen waren, aber das war auch gar nicht so schlimm, so hatten wir nämlich einfach mal zwei Tage Zeit zum entspannen und uns vom ständigen Fahren zu erholen.



Am zweiten Tag gings dann auch schon wieder Weiter, diesmal hatten wir aber einen ''Action'' Zwischenstopp in Rotorua bevor wir abends weiter nach Tongariro gefahren sind.
Rotorua

In Rotorua ging`s zuerst zur Agroventure world wo Max den Freefall Extreme gemacht hat und wir alle drei den Swoop, so wie das Schnellboot.

Es war einfach so lustig und Papa hatte glaube fast ein Herzinfarkt beim Swoop... naja ist ja schon auch nen Stück

hoch wo man da in diesem Sack runterfällt. ;)
Danach sind wir noch zur Skyline gefahen. Dort kann man erst mit einer Gondel auf den Berg hochfahren und dann oben mit solchen kleinen Autos wieder runterfahren. Wir sind insgesamt 3 mal gefahren und ich hab natürlich jedesmal gewonnen ;D!!


Rotorua


Nach Rotorua mussten wir aber auch weiter fahren um
noch nach Tongariro zu kommen, wo wir nämlich am
nächsten Tag schon früh morgens unseren Tongari
Alpine Crossing geplant hatten. Das Crossing ist einfach gesagt eine 19,4 km langen Wanderung über Vulkane (ca 750höhenmeter), welche eine große Sache hier drüben ist. Bevor wir aber unseren Campingplatz finden konnten wurde es mal wieder dunkel, was natürlich wieder ein wenig Panik im Wohnmobil Baier auslöste (wegen den Possums nur natürlich ;D). 



Tongariro Alpine Crossing

 Es lag aber auch daran, dass unser Campingplatz dort im National park lag und es dort natürlich kein GPS Signal gab,geschweige denn irgendwelche ansatzweise normalen Adressen und Hausnummern.
Naja wir haben es ja noch gefunden und konnten am nächsten Tag auch heil auf die Wanderung gehen. Wir haben ca. 4 3/4 Stunden für die gesamte Tour gebraucht, womit wir ganz zufrieden waren, da die ''normale'' Laufzeit 8 Stunden beträgt.





Tongariro Alpine Crossing

Napier

 


Dort oben kann es echt sehr schön sein aber auch ziemlich windig und das Wetter macht sowieso was es will von dem her war Ziebelschicht-Kleidung angesagt.  


Da wir schon sehr früh wieder fertig waren, hatten wir dann den ganzen restlichen Tag viel Zeit zu entspannen, um am nächsten Tag ganz ohne Hektik weiter nach Napier fahren zu können, wo wir für eine Nacht stoppten bevor wir uns ganz nach unten, nach Wellington, auf den Weg machten.



Auf dem Weg nach Wellington
In Wellington entschied sich das Wetter dann leider auf Regen umzuschalten, weswegen wir dann unseren gesamten Aufenthalt in Wellington in der Regenjacke verbringen
irgendwo im Nirgendwo zwischen Wellington und Waitomo
durften. Trotz des schlechten Wetters haben wir uns aber das Museum, die Cuba Street und viele andere Dinge dort angeschaut. Also meiner Meinung nach kann Wellington eine schöne Stadt sein, solange es halt nicht regnet. 



Außerdem ist es echt winzig, was einer der Gründe war, weshalb wir uns entschieden haben schon früher weiter zufahren und uns schon mal ein Stück auf den Weg zu den Waitomo Caves zu machen.
Ungefähr in der Hälfte zwischen Wellington und den Waitomo Caves sind wir dann auf einem Campingplatz die Nacht geblieben und durften unseren Platz mit einer super süßen Katze, Hühnern und einer Ziege teilen.







Gegen Mittag kamen wir bei den Waitomo Caves an, wo Papa und Max die Tour durch die Glowworm Caves gemacht haben. Leider haben wir davon natürlich keine Bilder, weil man da unten keine machen darf. Danach hat Papa uns dann noch auf eine kleine Wanderung geschleift (is halt schon nen Naturfreak HAHA:D). Ne, das war eigentlich noch voll schön, weil man ein paar Wasserfälle sehen konnte und durch so kleine enge Höhlen klettern musste.







Nach den Waitomo Caves hatten wir nur noch ein richtiges Ziel und das war Hobbtion. Also sind wir früh morgens losgefahren um rechtzeitig zu unserer Tour zu kommen und es war echt so cool dort. Ich selber hab ja gerade mal einen Film von den dreien geschaut, aber um ehrlich zu sein, schau ich mir jetzt mal alle an. Der Typ der uns alles gezeigt hat war super lustig und hatte echt ein paar Geschichten zu erzählen. 



Zum Beispiel pflücken die Hobbits in irgendeinem der drei Filme anscheinend irgendwann mal Pflaumen oder so was ähnliches.                              Jetzt war aber das Problem, dass Pflaumenbäume zu groß sind und das dann nicht von den Proportionen her, her gepasst hätte. Also haben sie dort Apfel- und Birnenbäume hin gepflanzt und haben jedes einzelne Blatt und einzelne Frucht handgepflückt und danach durch tausende von Fake-pflaumenblätter und Pflaumen an dem Baum mit Draht ersetzt. Es hat ca. 3 Monate gedauert das alles zu machen und schlussendlich war die Scene mit den Pflaumenbäumen für vielleicht 10 Sekunden im Film. Die Armen, die diesen Job hatten .

Nach Hobbiton ging es nur noch auf unseren letzten Campingplatz für eine Nacht um dann am nächsten Morgen relativ früh schon weiter, wieder zurück nach Auckland, zu fahren.
Samstagabend waren Lara und Ich zusammen auf dem Ed Sheeran Konzert, auf das wir schon eine Ewigkeit gewartet hatten und es war echt cool!! Er ist schon ein guter Sänger aber er hat auch einige Lieder die ich einfach nicht ausstehen kann - aber ansich war es echt ein gutes Konzert!

Am Sonntag hatte ich dann noch einen ganzen Tag mit meinen Jungs und erst Abends sind sie dann wieder zurück nach Deutschland geflogen. Es war mit die schönste Zeit, die ich hier drüben hatte und ich vermisse sie jetzt schon extrem! Es war einfach ein unglaubliches Erlebnis und so toll mit Ihnen das teilen zu können, was ich hier schon ein ganzes Jahr lang erleben konnte! Jetzt sind es noch knappe 3 Monate, 12 Wochen oder 86 Tage bis ich wieder nach Hause komme und so sehr ich die Zeit hier genieße, kommt in mir auch schon wieder eine große Vorfreude auf, meine Familie und Freunde wiederzusehen und mein wieder etwas ''normaleres'' Leben führen zu können.
Alles in allem war es das aber auch schon wieder von mir und ich berichte euch wieder, sobald die Schule in einer Woche wieder beginnt und es wieder Neuigkeiten gibt.

Grüße aus dem immer kälter werdenden Neuseeland
Eure Jeanne

P.S.: den ganzen Urlaub über habe ich immer wieder an allen möglichen Stellen Handstände gemacht und hier ist das Resultat:


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